Am Morgen fahren wir zum Neusa-Stausee, einer ruhigen Naturoase, nur eine Stunde von Zipaquirá entfernt. Dort angekommen, besuchen wir zunächst einen lokalen Bio-Garten und -Bauernhof, wo Sie mehr über den Anbau traditioneller kolumbianischer Zutaten und deren Bedeutung für die regionale Küche erfahren.
Anschließend nehmen wir an einem kolumbianischen Kochkurs unter der Leitung eines einheimischen Kochs teil. Sie lernen, wie man Fleisch nach traditionellen regionalen Methoden mit frischen, lokal bezogenen Zutaten mariniert und zubereitet. Ein Höhepunkt ist die Zubereitung von Lomo al Trapo , dem "Rinderfilet im Tuch“, einem rustikalen kolumbianischen Klassiker. Dabei wird das Fleisch in eine dicke Salzkruste und ein Tuch gewickelt und anschließend über offenem Feuer gegart. Der Kurs endet mit einem köstlichen Mittagessen unter freiem Himmel mit Blick auf die idyllische Landschaft des Stausees.
Nach dem Mittagessen geht es weiter zur berühmten Salzkathedrale von Zipaquirá , einem der außergewöhnlichsten Bauwerke Kolumbiens. Die monumentale Kirche, die vollständig in einem ehemaligen Salzbergwerk 180 Meter unter der Erde errichtet wurde, ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, der Kunstfertigkeit und der Hingabe. Beim Durchwandern der schwach beleuchteten Tunnel begegnen Ihnen die in Salz gehauenen Kreuzwegstationen, weitläufige, von ätherischem blauem Licht erhellte Kammern und das atemberaubende Mittelschiff, das von einem hoch aufragenden, beleuchteten Kreuz gekrönt wird. Die Salzkathedrale ist mehr als nur ein religiöser Ort; sie ist ein kraftvolles Symbol des kolumbianischen Kulturerbes, ein beeindruckender Ort, an dem Geologie, Spiritualität und menschliche Kreativität auf unvergessliche Weise zusammenfließen.
Über Nacht:
Speiseplan: Breakfast, Lunch